Kleidung

   
Radschuhe

... sehen wieder wie neu aus, wenn man sie mit Auto-Kunststoffspray (Cockpitspray) nach der

    sorgfältigen Reinigung einsprüht.

Radhosen

... sollte man nur in schwarz kaufen, da helle Farben durchgeschwitzt sehr unästhetisch aussehen
    und viel schneller verschmutzen.

Winddichte Jacken

... dürfen in keiner Packtasche fehlen. Den Einsatzbereich kann man erheblich erweitern, wenn
    man Modelle mit abnehmbaren Ärmeln kauft.

Fleecehandschuhe

... mit Windstoppereinlage haben sich bei kalten Temperaturen gut bewährt, wärmen auch in
    feuchtem Zustand und trocknen außerdem sehr schnell

Regenjacken

... sollten unbedingt eine Kapuze haben, die sich nach hinten aus dem Gesicht ziehen lässt. Das
    kann mittels Gummizug oder Klettband realisiert sein. Optimal ist es, wenn auch der Helm
    unter die Kapuze passt, was bei den wenigsten Jacken der Fall ist.

Regenhosen

... dürfen am Knie nicht zu eng geschnitten sein, da sonst die Kniescheibe dauernden Druck 
erhält,
    was zu Schmerzen führen kann. Optimal ist außerdem ein Klettenband, mit dem man 
die
    Wadenpartie enger stellen kann. So verfängt man sich nicht am Kettenblatt und die Hose 
bleibt
    länger sauber.

Gamaschen

... helfen bei starkem Regen, trockene Füße zu behalten. Jedoch sollten sie so lang gewählt 

    werden, dass sie über die Wade reichen. So kann die Regenhose über die Gamasche gezogen
    werden. Zieht man die Gamasche über die Regenhose, läuft einem das Wasser am Bein entlang

    in die Schuhe!

T-Shirts und Pullover

... sollten ausschließlich aus Kunstfasern bestehen, da diese die Feuchtigkeit vom Körper ableiten
    und sehr schnell trocknen. Baumwollshirts sind m.E. völlig ungeeignet, da sie  den Körper stark
    auskühlen

   
   

Zelt & Co. 

   
Zeltunterlagen

... sind unverzichtbar, um die dünne Innenzeltwanne vor Schmutz und Beschädigungen  zu 

    schützen. Gut geeignet sind silber beschichtete zähe Kunststofffolien. Kein PVC verwenden,
    da die Weichmacher den Zeltboden angreifen und beschädigen können

 

Saugfähige Tücher

... aus Microfasern eignen sich sehr gut, um einen nassen Zeltinnenraum schnell trocken
    zu bekommen.

Zeltfarben

... sollten dunkel gewählt werden. Damit fällt man beim Wildzelten nicht so auf. Außerdem
    sind dunkle Zelte auch innen dunkler, so dass lichtempfindliche Personen morgens  länger
    schlafen können.

Reißverschlüsse

... die nicht mehr richtig schließen, lassen sich meist durch vorsichtiges Zusammendrücken 

    mit einer Zange für eine Weile retten.

Kuppelzelte

... sind anderen Zeltformen vorzuziehen. Hier gibt es in der Regel zwei seitliche Eingänge so 

    dass ein einfaches Aussteigen möglich ist. Außerdem lassen sich unter den Apsiden die 

    Radtaschen in der Nacht verstauen. Kuppelzelte mit drei Gestängen stehen auch ohne Häringe,
    was auf Betonflächen oder felsigem Untergrund von Vorteil sein kann.

   
   

Sonstige Ausrüstung

   
Schlafsäcke

... sollten innen aus Kunstfaser bestehen, da Baumwolle sehr schlecht trocknet. Außerdem sollte
    der Innenstoff dunkel sein, da helle Farben schnell verschmutzen und Schlafsäcke nur im
    Notfall gewaschen werden dürfen.

LED-Kopflampen

... sind erste Wahl auf Radreisen. Im Gegensatz zu normalen Taschenlampen leuchten sie mit 

    einem Satz Batterien sehr viel länger. Außerdem sind die Dioden viel haltbarer als herkömmliche
    Glühbirnen. Mit einer leichten Kopflampenvariante hat man im Zelt und außerhalb 
die Hände frei!
    Die neuen Hochleistungslampen (>1W) können im Notfall auch als Vorderradlampe
 dienen.

 

Packtaschen

... die nach Lebensmittel riechen, ziehen viele wilde Tiere nachts magisch an. Daher ist es sinnvoll,
    die Lebensmittel immer in die selbe Tasche zu packen. So ist man z.B. in Kanada sicher 
vor Bären,
    wenn man nur diese Tasche in den Baum hängt und die anderen Taschen nicht nach Lebensmitteln
    riechen.

 

Fleecehandtücher

... haben auf Radreisen gegenüber Baumwollhandtüchern den Vorteil, sehr schnell zu trocknen, und 

    nur langsam unangenehme Modergerüche anzunehmen. Außerdem sind sie wesentlich leichter.
 

Aluminium Flaschen

... sind nahezu unverwüstlich und geben keinen Kunststoffgeschmack ab. Man sollte auf 
unlackierte
    Modelle achten, da sich im Flaschenhalter die Farbe schnell abschabt und die 
Flasche optisch
    unansehnlich wird. Außerdem kann man in ihnen ohne Probleme kohlensäurehaltige Getränke
    transportieren, sofern man den dichten Schraubverschluss bevorzugt.

 

Medikamente

... sollten nie nach Ablauf des Verfallsdatums verwendet werden. Zur Übersicht empfiehlt 
sich eine
    Medikamentenliste mit Name des Medikaments, Einsatzbereich und dem Verfallsdatum. So lassen
    sich vor dem Urlaub auf einfache Weise die notwendigen Medikamente 
zusammenstellen und der
    Nachkaufbedarf ermitteln.

 

Sprachkarten

… selbstgemacht, mit den wichtigsten Sätzen und Redewendungen, vereinfachen die Verständigung
    im Ausland und sind wesentlich handlicher als die üblichen 
Wörterbücher.

Paketklebeband

... sollte man nur original von TESA kaufen. Nach meinen Erfahrungen ist es das einzige 
Klebeband,
    bei dem sich die Klebefläche beim Abreißen nicht ablöst. Klebereste anderer Marken
 ließen sich
    vielfach nur mit großer Mühe vom Fahrradrahmen oder anderen Ausrüstungsgegenständen
    entfernen.

Nieten

... an Packtaschen, die nass werden können, sollten innen unbedingt mit Gewebeklebeband abgeklebt
    werden. Ansonsten kann es vorkommen, dass diese leicht rosten und die Kleidung beflecken.

Waschmittel

... bekommt man unterwegs selten portionsweise. Daher ist es nützlich, sich vor der Reise die
    voraussichtlich notwendige Menge portionsweise in Plastikbeutel einzuschweißen.

Bauchgurte

... eignen sich besser als Brustbeutel zum unauffälligen Verstauen von Geld und Papieren. Da sie
    nicht wasserdicht sind, und beim Radfahren schnell durchschwitzen, sollte man die Scheine und
    Papiere vor dem Einlegen in einen Gefrierbeutel stecken.

 

Spanngurte

... sollten auf jeden Fall Spanngummis vorgezogen werden, wenn es auf ein sicheres Befestigen
    von Taschen, Zelt oder anderen Ausrüstungsgegenständen am Fahrrad ankommt. Mit 
Gummi-
    bändern befestigte Ausrüstung bewegt sich zu stark am Rad.

   
   

 


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