Unsere Räder

 

Meine ersten Fahrversuche auf einem Zweirad unternahm ich in den 60er Jahren bereits in trendiger, ökologisch kontrollierter und windabweisender Schurwollkleidung. Auf dem Rad waren Semislicks montiert, die durch das auf den Reifen wirkende Bremsgummi immer schön glatt und sauber blieben. Die Stützräder waren recht peinlich, sodass diese nicht lange montiert blieben. Von einer Beleuchtungsanlage habe ich schon damals nicht viel gehalten.

Dann folgten einige Jahre auf diversen Drahteseln, einschließlich einem schwarzen Miele-Rad ohne Gangschaltung aber mit einem riesigen verchromten Scheinwerfer, bis das Radfahren unter uns Schülern ziemlich uncool wurde. Mofa und Bus sowie das Eltern-Taxi waren seinerzeit die besseren Alternativen.

Nachdem ich Marion kennen gelernt hatte, sprang sie noch nicht so richtig aufs Radfahren an und ich kaufte mir 1987 für damals unglaubliche DM 500,- ein Herkules Herrenrad in metallic weiß, mit rotem Sattel und Sachs-5-Gang Nabe für den gelegentlichen Weg zur Arbeit.

Ab 1990 entwickelten wir dann unsere Leidenschaft zum Radreisen und es folgten 28" Touren- und Trekkingräder. Aktuell sind wir häufig auf unseren 26" Rädern unterwegs, die auch auf gemäßigten Pisten noch bequem zu fahren sind.