26" Reiseräder (ab 03-2017)

 

 

Seit Anfang 2017 sitzen wir hauptsächlich auf unseren neuen Rädern von Velotraum. Die Rahmen begeistern uns insbesondere auf Grund ihrer traumhaften Verarbeitung, der schnörkellosen und minimalistischen Ausstattung und des hohen Systemgewichts von 180 kg. Einen Bericht vom Aufbau der Räder gibt es auf der letzen Seite dieses Kapitels.

Marion fährt auf einem verstärkten Alu-Rahmen VT900, während ich den Stahlrahmen VT400 bevorzuge. Verbaut ist an beiden Rädern, die mit Pulverlack beschichtet sind, eine Shimano 3x10-Gang Kettenschaltung. Auf die 26" XTR-Laufräder haben wir für Touren auf guten Wegen den Schwalbe Supreme in 2" Breite oder bei ruppigeren Touren den Mondial in 2" Breite montiert. Insbesondere die Supreme-Reifen sorgen zusammen mit den Schwalbe Leichtschläuchen SV14 für ein äußerst schnelles und agiles Fahren.

Lowrider und Hinterradträger sind aus Stahlrohren von Tubus gefertigt. Für eine gute Verzögerung sorgen Maguras hydraulische HS33 Felgenbremsen. Marions Alu-Rad wiegt fahrbereit 15,5 kg, während das Stahlrad von Andreas ein halbes Kilo mehr auf die Waage bringt. Die Gepäcktaschen kommen von Ortlieb, wobei uns die Hinterradtaschen schon über 20 Jahre begleiten, was für die gute Qualität spricht.

 


 

28" Reiserad (1993 bis heute)

 

 

Unsere Nishiki Cascade Reiseräder aus dem Jahr 1993 (Rose Bocholt) haben bereits nach kurzer Zeit die ersten Albuch-Kotter Reiseräder ersetzt. Wir fahren die uns ans Herz gewachsenen Räder immer noch hin und wieder in kürzeren Urlauben, in denen mit überwiegend guten Straßen zu rechnen ist. Außerdem setzen wir die Räder mehr und mehr als Freizeiträder ein.

Es sind schnelle 28"-Reiseräder, die auf Grund der schmalen Reifen auf groben Pisten ihre Grenzen haben. Neben einem gemufften Stahlrahmen wiesen diese Räder viele Jahre einen Rennlenker und Magura-HS66-Hydraulikbremsen auf. Mittlerweile haben wir auf einen MTB-Lenker und Magura-HS33 Bremsen umgerüstet. Montiert ist aktuell ein Gruppenmix Shimano XTR/XT mit 3x9 Gängen, die Träger sind von Tubus. Die 28" großen Räder laufen auf Mavic-Ceramicfelgen und auf 37er Schwalbe Supreme Reifen. Das Gesamtgewicht mit Pedalen und (leeren) Trinkflaschen beträgt weniger als 16kg.

Mittlerweile haben diese Räder über 90.000 Kilometer "auf dem Buckel", wobei von der ursprünglichen Ausstattung fast nur noch der Rahmen und die Gepäckträger übrig geblieben sind. Der Rest der Ausstattung ist über die Jahre ersetzt worden. Auf Grund der sehr widerstandsfähigen Pulverlack-Beschichtung sehen die Räder auch nach der langen Nutzungsdauer immer noch sehr gut aus. 

 

 


 

26" Reiseräder "fürs Grobe" (2011 - heute)

 

 

Als Ergänzung zu unseren betagten 28" Reiserädern gönnten wir uns in 2011 zwei 26" MTB-Reiseräder Rose Activa Pro (Rose biketown, Bocholt) für derbe Touren auf schlechten Wegen und Pisten, also für ruppige Einsätze bei denen das Rad nicht geschont wird. Also immer dann, wenn uns die Veloträume zu schade sind, und die Nishikis auf Grund der schmalen Reifen ausscheiden. 

Verbaut sind an den leichten Alu-Rahmen mit schwarz eloxierter Oberfläche, neben einem Gruppenmix aus Shimano XT/XTR und einer 3x9 Gang Kettenschaltung, breite und sehr robuste 2" Schwalbe Mondial Reifen. Die Gepäckträger sind aus Stahlrohren gefertigt und von Tubus. Für Verzögerung sorgte die Magura HS33 Hydraulik-Felgenbremse. Das flinke Alu-Rad wiegt mit Pedalen und Seitenständer 14 kg! Für Touren in sehr rauem Terrain kann Marion ihre Originalgabel einfach gegen die RoxShox Federgabel austauschen.

 


 

28" Reiserad (1990 - 1992)

 

 

 

Unsere ersten Reiseräder kauften wir 1990 ohne Erfahrung mehr nach optischen Gesichtspunkten als nach technischen Erfordernissen. Nach kurzem Besuch der hiesigen Radhändler wurde es ein 28"-Rad von Albuch Kotter.

Die Räder sahen mit ihrer Regenbogen-Lackierung und nur 32mm breiten Weißwandreifen wunderschön aus. Leider war die Rahmengeometrie stark an ein Rennrad angelehnt, was wir auf den Radreisen mit nervösen Fahreigenschaften bezahlten. Die Gabel war nicht für die Montage von Lowridern vorbereitet. So mussten wir das ganze Gepäck auf dem hinteren Gepäckträger festzurren, was zu starkem Flattern der Räder bereits bei mäßig schnellen Abfahrten führte. Die Bremsen versagten regelmäßig bei Regenfahrten und die Lackierung platzte bei kleinsten Stößen vom unterverchromten Rahmen ab.

Nach den ersten Radtouren verloren wir schnell den Spaß an den Rädern und gaben sie in gute Hände in der Familie weiter, wo sie noch heute ab und zu genutzt werden.